MOTS-c Dosierung: Präklinische Forschung zum mitochondrialen Peptid
Konsultieren Sie einen Arzt. Die folgenden Dosierungen stammen aus publizierten wissenschaftlichen Studien und dienen ausschließlich der Information. Sie stellen keine medizinische Beratung und keine Dosierungsempfehlung dar. Nicht für die Anwendung am Menschen bestimmt.

Einordnung als Forschungschemikalie
MOTS-c (Mitochondrial Open Reading Frame of the Twelve S rRNA-c) ist ein 16 Aminosäuren umfassendes Peptid, das 2015 von Lee et al. in Cell Metabolism beschrieben wurde. Es wird vom mitochondrialen 12S-rRNA-Gen kodiert und ist Gegenstand der metabolischen Grundlagenforschung.
Publizierte präklinische Studien
| Studie | Modell | Hauptergebnis | Referenz |
|---|---|---|---|
| Entdeckung und Charakterisierung | Mauszellkulturen, Mausmodell (Hochfettdiät) | Beschreibung von MOTS-c als mitochondrial kodiertem Peptid mit Einfluss auf den Energiestoffwechsel | Lee et al., Cell Metabolism, 2015 |
| Altersassoziierte Veränderungen | Alternde Mäuse (präklinisch) | Altersbedingte Abnahme der Plasmaspiegel endogenen MOTS-c in Tiermodellen dokumentiert | Kim et al., Aging Cell, 2018 |
| Physische Leistungsfähigkeit im Tiermodell | 22 Monate alte Mäuse | Untersuchung von Leistungs- und Inflammationsmarkern in präklinischen Modellen | Reynolds et al., Cell Reports, 2021 |
| AMPK-Signalweg (In-vitro) | Zellkultur | Charakterisierung der AMPK-Aktivierung und Folatzyklus-Modulation | Ming et al., PNAS, 2016 |
Wissenschaftlicher Kontext: AMPK und mitochondriale Biologie
Die Grundlagenforschung zu MOTS-c ordnet das Peptid in die Biologie des AMP-aktivierten Proteinkinase-Signalwegs (AMPK) ein. AMPK fungiert als zellulärer Energiesensor und reguliert Stoffwechselprozesse wie Glukose- und Lipidhomöostase.
- In Zellkultur wurde eine Aktivierung des AMPK-Signalwegs in publizierten In-vitro-Modellen beschrieben.
- D'Souza et al. (Physiology, 2020) diskutieren die Rolle endogener mitochondrial kodierter Peptide im Kontext körperlicher Belastung.
- Die Beobachtungen beziehen sich ausschließlich auf Tiermodelle und Zellkulturen — eine direkte Humanextrapolation ist nicht zulässig.
Rechtlicher Disclaimer
- AMG § 2 — MOTS-c ist kein zugelassenes Arzneimittel.
- AMG § 21 — Keine Zulassung zur Anwendung am Menschen.
- AMG § 95 — Werbung oder Abgabe zur Humananwendung ist strafbewehrt.
- HWG § 10 — Laienwerbung für nicht zugelassene Präparate ist untersagt.
Bei Fragen zu Stoffwechsel, Diabetes, Adipositas oder mitochondrialen Erkrankungen wenden Sie sich bitte ausschließlich an einen approbierten Arzt. Offizielle Informationen zu zugelassenen Arzneimitteln finden Sie beim BfArM.
Forschungspeptide bestellen
Reinheit >99 %. Sichere Zahlung per Karte, Apple Pay oder Google Pay. Diskreter Versand europaweit.
Verwandte Artikel
AHK-Cu Haarwuchs: Kupferpeptid in der Haarforschung — wissenschaftliche Übersicht
AHK-Cu (Alanin-Histidin-Lysin-Kupfer-II-Komplex) ist ein tripeptidisches Kupferpeptid, das in der dermatologischen Grundlagenforschung als Modell für die Haarfollikel-Biologie eingesetzt wird. Dieser Artikel fasst den wissenschaftlichen Stand zu AHK-Cu und Haarwuchs, die Qualitätsanforderungen und den rechtlichen Rahmen zusammen.
ForschungGHK-Cu Kupferpeptid: vollständiger Forschungsguide — Kollagen, Wundheilung und Neuroprotektion
GHK-Cu (Glycin-Histidin-Lysin-Kupfer-II) ist das meistuntersuchte Kupferpeptid in der dermatologischen Forschung — über 400 wissenschaftliche Publikationen seit 1973. Dieser Guide fasst Mechanismus, Datenlage zu Kollagensynthese, Wundheilung und Neuroprotektion sowie Qualitätskriterien für den Kauf als Forschungsreagenz zusammen.
ForschungBPC-157 Dosierung: Übersicht publizierter Studienprotokolle
Ein systematischer Überblick über die in peer-reviewed Studien dokumentierten Konzentrationen und Protokolle von BPC-157 — rein deskriptiv, keine Dosierungsempfehlung.
ForschungPeptide Nebenwirkungen: Meta-Analyse publizierter Studiendaten
Ein systematischer, deskriptiver Überblick über in der Fachliteratur dokumentierte Sicherheitsdaten zu Forschungspeptiden — ohne Bezug zur Anwendung am Menschen.
