Semax Dosierung: Präklinische Forschungsliteratur und BDNF-Effekte
Konsultieren Sie einen Arzt. Die folgenden Dosierungen stammen aus publizierten wissenschaftlichen Studien und dienen ausschließlich der Information. Sie stellen keine medizinische Beratung und keine Dosierungsempfehlung dar. Nicht für die Anwendung am Menschen bestimmt.

Einordnung als Forschungschemikalie
Semax ist ein synthetisches Heptapeptid mit Strukturverwandtschaft zum ACTH(4–10)-Motiv. Es wurde in der russischen biomedizinischen Grundlagenforschung charakterisiert und in Russland in einzelnen klinischen Indikationen registriert — eine EU-Arzneimittelzulassung besteht nicht.
Publizierte präklinische Literatur
| Studie | Modellsystem | Untersuchter Parameter | Referenz |
|---|---|---|---|
| Charakterisierung und steroidogene Aktivität | Zellkultur, Nagetier | Cortisol-/ACTH-Kinetik (keine steroidogene Wirkung) | Ashmarin et al., 1995 |
| Verhaltenspharmakologie | Nagetiermodell | Lern- und Gedächtnisparameter in Standardtests | Kaplan et al., 1996 |
| BDNF-Expressionsanalyse | Rattenmodell | BDNF-mRNA im Hippocampus und frontalen Cortex | Levitskaya et al., 2004 |
| Präklinische Schlaganfallmodelle | Nagetiermodell | Neurologische Endpunkte | Gusev et al., 2006 |
Wissenschaftlicher Kontext: Melanocortin-verwandte Peptide
Semax wird in der Grundlagenliteratur der Familie melanocortin-/ACTH-verwandter Peptide zugeordnet. In Zellkulturstudien wurde das Fehlen einer steroidogenen Aktivität dokumentiert. In Nagetiermodellen sind Effekte auf BDNF- und NGF-Expressionsmuster sowie auf monoaminerge Signalsysteme beschrieben.
- Rezeptorbiologie: Die Interaktion mit melanocortin- und monoaminergen Rezeptorsystemen wird in der rezeptorpharmakologischen Grundlagenforschung diskutiert.
- Neurotrophine: Veränderungen der BDNF-/NGF-Expression sind in Rattenmodellen dokumentiert.
- Neuroprotektive Modelle: Nagetierstudien liefern präklinische Hinweise auf neurologische Endpunkte.
Rechtlicher Disclaimer
- AMG § 2, § 21 — Semax ist in der EU kein zugelassenes Arzneimittel.
- AMG § 95 — Abgabe oder Werbung zur Humananwendung ist strafbewehrt.
- HWG § 10, § 11 — Laienwerbung mit Heilversprechen ist untersagt.
Bei Fragen zu Konzentration, Gedächtnis, neurologischen oder psychiatrischen Beschwerden wenden Sie sich bitte ausschließlich an einen approbierten Arzt. Offizielle Informationen finden Sie beim BfArM.
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