GHK-Cu Dosierung: Präklinische Forschungsprotokolle im Überblick
Konsultieren Sie einen Arzt. Die folgenden Dosierungen stammen aus publizierten wissenschaftlichen Studien und dienen ausschließlich der Information. Sie stellen keine medizinische Beratung und keine Dosierungsempfehlung dar. Nicht für die Anwendung am Menschen bestimmt.

Einordnung: GHK-Cu als Forschungschemikalie
GHK-Cu (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin:Kupfer(II)) ist ein natürlich vorkommendes Tripeptid, das 1973 von Pickart beschrieben wurde. Die folgende Übersicht dokumentiert die in der wissenschaftlichen Literatur verwendeten Konzentrationen und Modellsysteme — strikt zur akademischen Information.
Publizierte Studienmodelle und verwendete Konzentrationen
| Modell | Literaturreferenz | Untersuchtes System |
|---|---|---|
| Zellkultur (Fibroblasten) | Maquart et al., FEBS Letters, 1988 | In-vitro-Kollagensynthese in humanen Fibroblasten |
| Genomik (Connectivity Map) | Campbell, Pickart et al., BioMed Research International, 2012 | In-vitro-Genexpressionsanalyse, Modellsystem nur |
| Wundheilung (Nagetier) | Pickart & Margolina, Cosmetics, 2018 (Übersichtsarbeit) | Präklinische Tiermodelle |
| Haarfollikelforschung | Pyo et al., Journal of Cosmetic Dermatology, 2007 | In-vitro-Dermalpapillenzellen |
Die genannten Arbeiten verwenden typischerweise mikromolare Konzentrationen in Zellkulturmedium bzw. präklinische Nagetiermodelle. Eine Übertragung dieser Werte auf eine Anwendung am Menschen ist wissenschaftlich unzulässig und arzneimittelrechtlich untersagt.
Besonderheiten des Kupfer(II)-Komplexes
Für die Laborhandhabung in der Grundlagenforschung ist zu beachten:
- Die charakteristische kobaltblaue Farbe signalisiert einen intakten Kupfer(II)-Komplex (Cu²⁺). Farblose oder weiße Chargen weisen auf Dissoziation hin.
- Das Stöchiometrieverhältnis von GHK-Peptid zu Kupferion beträgt idealerweise 1:1; überschüssiges freies Kupfer ist in Zellkulturen zytotoxisch.
- Die Stabilität im pH-Bereich von 5,5–7,4 ist am höchsten. Kontakt zu anderen Metallen (z. B. Eisen, Zink) in Laborequipment kann Austauschreaktionen auslösen.
- Zur Validierung des Kupfergehalts wird in der Literatur ICP-OES oder ICP-MS eingesetzt; die Peptidreinheit wird per HPLC bestimmt.
Rechtlicher und wissenschaftlicher Disclaimer
- AMG § 2 — GHK-Cu ist kein zugelassenes Arzneimittel in Deutschland oder der EU.
- AMG § 21 — Es besteht keine Zulassung für eine Anwendung am Menschen.
- AMG § 95 — Jede Abgabe, Werbung oder Empfehlung zur Humananwendung ist strafbewehrt.
- HWG § 10 — Werbung gegenüber Laien für nicht zugelassene Arzneimittel ist untersagt.
Bei gesundheitlichen Fragen zu Hautalterung, Wundheilung oder Kollagenbildung wenden Sie sich bitte ausschließlich an einen approbierten Arzt oder Apotheker. Informationen zu zugelassenen Arzneimitteln finden Sie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
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