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GHK-Cu: Kupfertripeptid in der Laborforschung

GHK-Cu ist eines der am besten dokumentierten Peptide der Grundlagenforschung. Dieser Artikel fasst die wissenschaftliche Literatur zum Kupfertripeptid zusammen.

·Aktualisiert: 12. April 2026
GHK-Cu: Kupfertripeptid in der Laborforschung
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Einordnung als Forschungschemikalie

Wichtiger Hinweis (AMG § 2): GHK-Cu ist eine Forschungschemikalie, ausschließlich für die Laborforschung (in vitro, Zellkulturen, präklinische Modelle). Kein Arzneimittel, kein Kosmetikum, kein Nahrungsergänzungsmittel. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt.

GHK-Cu (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin in Koordination mit einem Kupfer(II)-Ion) wurde 1973 von Loren Pickart als Plasmafaktor beschrieben. Die Substanz ist in der biomedizinischen Grundlagenforschung seit mehreren Jahrzehnten Gegenstand von In-vitro-Untersuchungen zur Matrixbiologie, zur Kollagensynthese in Fibroblasten-Zellkulturen und zur Genexpressionsanalyse.

In der Literaturübersicht von Campbell, Pickart et al. (BioMed Research International, 2012) wurde ein breit gefächertes In-vitro-Genexpressionsprofil beschrieben. Diese Befunde beziehen sich auf Zellkultursysteme; eine Übertragung auf klinische Humananwendungen ist nicht validiert.

Dieser Artikel präsentiert Daten aus der veröffentlichten wissenschaftlichen Literatur. Die genannten Peptide sind ausschließlich für die In-vitro-Forschung bestimmt und nicht für den menschlichen Gebrauch zugelassen.
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Biochemische Qualitätskriterien in der Grundlagenforschung

Für die Verwendung als Referenzsubstanz in wissenschaftlichen Experimenten werden in der Literatur folgende Kriterien diskutiert:

  • Stöchiometrisches Kupferverhältnis (1:1): Das Verhältnis von GHK-Peptid zu Kupfer(II)-Ionen muss ausbalanciert sein. Ein Überschuss an freiem Kupfer ist in Zellkulturen zytotoxisch.
  • HPLC-Reinheit: Standard in der Analytik; zusätzlich wird der Kupfergehalt über ICP-OES oder ICP-MS bestimmt.
  • Visuelle Charakteristik: Das lyophilisierte Pulver weist eine charakteristische dunkle kobaltblaue Farbe auf — bedingt durch den Kupfer(II)-Komplex. Ein weißes oder farbloses Pulver deutet auf fehlendes oder dissoziiertes Kupfer hin.
  • pH-Stabilität: GHK-Cu ist im leicht sauren bis neutralen Bereich (pH 5,5–7,4) am stabilsten.
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GHK-Cu und AHK-Cu in der wissenschaftlichen Literatur

Neben GHK-Cu ist auch AHK-Cu (Alanyl-Histidyl-Lysin:Kupfer) Gegenstand der Forschungsliteratur. Beide Kupfertripeptide unterscheiden sich lediglich in der N-terminalen Aminosäure:

  • GHK-Cu: Die umfangreichste Datenbasis mit mehreren Jahrzehnten Grundlagenforschung zur extrazellulären Matrix und Kollagenbiologie.
  • AHK-Cu: Wird in In-vitro-Studien zur Dermalpapillenforschung diskutiert (Pyo et al., 2007).

Beide Peptide werden in lyophilisierter Form verwendet und weisen eine charakteristische Blaufärbung durch den Kupfer(II)-Komplex auf.

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Laborhandhabung und Lagerung

Im Rahmen laborwissenschaftlicher Arbeit gelten für GHK-Cu besondere Anforderungen an die Handhabung:

  • Als Lösungsmittel wird in der Literatur steriles oder bakteriostatisches Wasser verwendet.
  • Lyophilisate werden üblicherweise bei −20 °C gelagert; rekonstituierte Lösungen bei 2–8 °C unter Lichtausschluss.
  • Kontakt mit anderen Metallen (Eisen, Zink) in Laborequipment sollte vermieden werden — Kupferkomplexe können Austauschreaktionen eingehen.
  • Die Kühlkette ist bei Kupferkomplexen besonders relevant, da Oxidation die Stabilität beeinträchtigt.
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Rechtlicher Rahmen und Hinweise

Gesetzliche Einordnung (Deutschland/EU):
  • AMG § 2 — GHK-Cu ist kein zugelassenes Arzneimittel.
  • AMG § 21 — Es besteht keine Zulassung zur Anwendung am Menschen.
  • AMG § 95 — Werbung, Abgabe oder Empfehlung zur Humananwendung ist strafbewehrt.
  • HWG § 10 — Laienwerbung für nicht zugelassene Präparate ist untersagt.

Für gesundheitliche Fragen wenden Sie sich bitte ausschließlich an einen approbierten Arzt oder Apotheker. Offizielle Informationen zu zugelassenen Arzneimitteln finden Sie beim BfArM.

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