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BPC-157
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Regeneration

BPC-157

Pentadecapeptid mit über 100 Studien – Geweberegeneration und Zytoprotection

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Über BPC-157

BPC-157 (Body Protection Compound-157) ist ein stabiles Pentadecapeptid mit der Sequenz Gly-Glu-Pro-Pro-Pro-Gly-Lys-Pro-Ala-Asp-Asp-Ala-Gly-Leu-Val, das aus der Sequenz des humanen Magensaftproteins BPC abgeleitet ist. Es wurde erstmals in den 1990er Jahren von der Forschungsgruppe um Predrag Sikiric an der Universität Zagreb isoliert und charakterisiert. Mit über 100 peer-reviewten Studien gehört BPC-157 zu den am intensivsten untersuchten zytoprotektiven Peptiden der präklinischen Forschung. Der zentrale Wirkmechanismus basiert auf der Förderung der Angiogenese über den VEGF-Signalweg (Vascular Endothelial Growth Factor), wobei BPC-157 die VEGF-Rezeptor-2-Phosphorylierung und die nachgeschaltete eNOS-Aktivierung stimuliert. Gleichzeitig moduliert das Peptid das Stickstoffmonoxid-(NO)-System, was eine duale Regulation der Gefäßneubildung und des lokalen Blutflusses in geschädigtem Gewebe bewirkt. Studien von Sikiric et al. (Journal of Physiology Paris, 1999; Current Pharmaceutical Design, 2018) zeigen konsistente Ergebnisse bei der Beschleunigung der Geweberegeneration in Sehnen, Muskeln, Bändern, Knochen und Nervengewebe. In einem besonders bemerkenswerten Experiment an Ratten (Staresinic et al., Journal of Pharmacological Sciences, 2006) führte BPC-157 zu einer vollständigen funktionellen Wiederherstellung der durchtrennten Achillessehne innerhalb von 72 Tagen. Bemerkenswert ist zudem die außergewöhnliche Stabilität des Peptids im sauren Milieu des Magens – eine seltene Eigenschaft unter bioaktiven Peptiden, die sowohl orale als auch parenterale Anwendungswege in der Forschung ermöglicht. Die Forschung deutet darüber hinaus auf neuroprotektive Effekte über die Modulation des dopaminergen und serotonergen Systems hin, sowie auf gastroprotektive Eigenschaften durch Stärkung der Schleimhautbarriere. BPC-157 zeigt in präklinischen Modellen auch zytoprotektive Wirkung gegen NSAID-induzierte Magenschleimhautschäden und Alkohol-induzierte Läsionen.

Wichtige Forschungsergebnisse

  • Beschleunigte Sehnenregeneration durch VEGF-vermittelte Angiogenese und eNOS-Aktivierung (Sikiric et al., 2018)
  • Gastroprotektive Wirkung über Modulation des NO-Systems und Stärkung der Schleimhautbarriere
  • Stabilität im sauren pH-Bereich (pH 1–2) – sowohl oral als auch systemisch anwendbar in der Forschung
  • Neuroprotektive Effekte über GABA-Modulation und dopaminerge Signalwege (Chang et al., Life Sciences 2021)
  • Über 100 peer-reviewte Studien zur Zytoprotection und Gewebeheilung in mehr als 20 Gewebetypen
  • Vollständige funktionelle Wiederherstellung der durchtrennten Achillessehne in 72 Tagen im Rattenmodell
  • Zytoprotektive Wirkung gegen NSAID- und Alkohol-induzierte gastrointestinale Läsionen
  • Hochregulation von Kollagen-Typ-I, Tenascin und Fibronectin an der Verletzungsstelle
  • Klinische Phase-II-Studie zur oralen Anwendung bei Colitis ulcerosa initiiert (NCT05000399)
  • Synergistische Wirkung mit dem NO-System: Umkehr von L-NAME- und L-Arginin-induzierten Störungen

Wissenschaftlicher Kontext

Die umfangreichste Übersichtsarbeit stammt von Sikiric et al., "Stable Gastric Pentadecapeptide BPC 157: Novel Therapy in Gastrointestinal Tract", Current Pharmaceutical Design, Band 24, Seiten 4012–4032 (2018), DOI: 10.2174/1381612824666181112094255. Diese Arbeit fasst über zwei Jahrzehnte Forschung zusammen und dokumentiert die Wirkmechanismen in mehr als 20 verschiedenen Gewebetypen. Ergänzende Studien in Journal of Physiology Paris (Sikiric et al., 1999) dokumentieren die grundlegenden Effekte auf Sehnen- und Muskelgewebe, einschließlich der Hochregulation von Wachstumsfaktor-Rezeptoren an der Verletzungsstelle. Neuere Arbeiten von Chang et al. (Life Sciences, Band 284, 119892, 2021) zeigen neuroprotektive Effekte über die GABAerge Modulation und die Regulation der Glutamat-Exzitotoxizität. Die Interaktion mit dem dopaminergen System ist in Sikiric et al. (Regulatory Peptides, Band 104, Seiten 31–40, 2002) publiziert, wobei BPC-157 die dopaminerge Neurotransmission in nigrostriatalen und mesolimbischen Bahnen beeinflusst. Eine systematische Analyse von Vukojević et al. (Biomedicines, 2022) beschreibt die Rolle von BPC-157 bei der Förderung der Kollagen-Reorganisation und der Expression von Tenascin und Fibronectin in Sehnengewebe. Klinische Phase-II-Studien zur oralen Anwendung bei Colitis ulcerosa wurden 2021 von Diagen Inc. initiiert (ClinicalTrials.gov: NCT05000399).

Lagerung & Handhabung

Temperatur

-20°C (lyophilisiert) / 2-8°C (rekonstituiert)

Bedingungen

Vor direktem Licht und Feuchtigkeit schützen

Haltbarkeit

18 Monate (lyophilisiert, versiegeltes Fläschchen)

Rekonstitution von BPC-157

Lösungsmittel

Bakteriostatisches Wasser (0,9 % Benzylalkohol)

Volumen

1–2 mL

Konzentration

10 mg/mL bei 1 mL, 5 mg/mL bei 2 mL

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. 1Fläschchen und bakteriostatisches Wasser auf Raumtemperatur bringen (15–20 Minuten).
  2. 2Alkoholtupfer verwenden, um die Gummistopfen beider Fläschchen zu desinfizieren.
  3. 3Mit einer sterilen 1-mL-Insulinspritze die gewünschte Menge bakteriostatisches Wasser (1–2 mL) aufziehen.
  4. 4Die Nadel am Rand des Fläschchens ansetzen und das Wasser langsam an der Innenwand herablaufen lassen.
  5. 5Das Fläschchen sanft schwenken oder zwischen den Handflächen rollen, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Niemals schütteln.
  6. 6Die klare Lösung visuell auf Partikel prüfen. Bei Trübung oder sichtbaren Partikeln nicht verwenden.
  7. 7Rekonstituiertes BPC-157 sofort bei 2–8 °C lagern und innerhalb von 21 Tagen aufbrauchen.
  8. 8Bei jeder Entnahme den Gummistopfen erneut desinfizieren und eine frische Spritze verwenden.

Häufig gestellte Fragen zu BPC-157

Was ist BPC-157 und wofür wird es erforscht?

BPC-157 (Body Protection Compound-157) ist ein stabiles Pentadecapeptid aus der Sequenz des humanen Magensaftproteins. Es wird in über 100 peer-reviewten Studien zur Geweberegeneration in Sehnen, Muskeln, Bändern und Nervengewebe untersucht.

Wie wird BPC-157 rekonstituiert und dosiert?

Das lyophilisierte Pulver wird mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert. Das Wasser langsam an der Innenwand des Fläschchens entlang injizieren und sanft schwenken. In Forschungsprotokollen werden typischerweise Dosierungen im Mikrogramm-Bereich verwendet.

Wie lagere ich BPC-157 korrekt?

Lyophilisiertes BPC-157 bei -20 °C lagern. Nach Rekonstitution bei 2–8 °C aufbewahren und innerhalb von 2–3 Wochen verwenden. Vor Licht und Feuchtigkeit schützen, um die Peptidstabilität zu gewährleisten.

Ist BPC-157 oral stabil?

Eine bemerkenswerte Eigenschaft von BPC-157 ist seine Stabilität im sauren pH-Milieu des Magens. Studien zeigen, dass es sowohl oral als auch systemisch untersucht werden kann – eine seltene Eigenschaft unter bioaktiven Peptiden.

Kann BPC-157 nach Deutschland versendet werden?

Ja, BPC-157 wird als Forschungspeptid innerhalb der EU versendet. Der Versand erfolgt temperaturkontrolliert und diskret. Das Produkt ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt.

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